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17. August 2012

Toshiba erhält begehrten EISA Award für 3D-TV ohne Brille 55ZL2

Toshibas 3D-TV ohne Brille konnte die Jury der renommierten European Imaging and Sound Association (EISA) überzeugen und wurde mit dem „European 3D achievement 2012 – 2013“ Award ausgezeichnet.
Die EISA ist eine Vereinigung von 50 Fachzeitschriften aus 19 Europäischen Ländern, die jedes Jahr darüber abstimmt, welches Produkt eine begehrte Auszeichnung verdient hat. Dabei gibt es folgende sechs Kategorien: Audio, Video, Heimkino, Fotografie, Fahrzeugelektronik und mobile Geräte. Die offizielle Verleihung der Awards findet jährlich im Rahmen der internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin statt.

Eine neue Ära in der TV-Unterhaltung

„Toshibas 55ZL2 repräsentiert eine neue Ära in der TV-Technologie, denn zum ersten Mal können Konsumenten 3D zu Hause ohne Spezialbrillen erleben“, begründet die EISA-Jury die Entscheidung zu Gunsten des 55ZL2 und kommt zu dem Urteil „Das TV-Gerät verfügt über eine bahnbrechende Technologie, die man erlebt haben muss.“

Dank der von Toshiba bereits seit 2003 entwickelten Schlüsseltechnologien wurde brillenloses 3D erst ermöglicht und schließlich mit dem 55ZL2 bis zur Marktreife gebracht. Die  leistungsstarken Prozessorplattform CEVO-ENGINE wandelt  außerdem auch 2D-Inhalte in 3D um.

Einzigartige Bildschärfe dank vierfacher Full HD-Auflösung

Ein weiteres Highlight des 55ZL2 ist, dass er über eine Quad FULL HD (4K)-Auflösung verfügt, die mit 3840 x 2160 Bildpunkten die vierfache FULL HD-Auflösung bietet und damit eine bisher nie dagewesene Bildqualität zeigt. Inhalte wie beispielsweise TV-Sendungen in SD, HD, DVDs oder Blu-rays werden durch die neue Resolution+ Version in die vierfache HD-Auflösung umgerechnet und in einem faszinierenden Detailreichtum dargestellt.

„Toshiba steht seit über 135 Jahren für Qualität und Innovation – dieser Tradition fühlen wir uns verpflichtet und sie treibt uns Tag für Tag an, die besten Produkte zu entwickelt. Mit dem 55ZL2 ist uns ein solches Produkt gelungen. Wir sind stolz mit dem EISA Award eine weitere Bestätigung für unser innovatives Produkt bekommen zu haben“, so Sascha Lange Marketing Director Central Europe bei der Toshiba Europe GmbH.

http://de.consumer.toshiba.eu

3D ohne Brille

Erleben Sie 3D ohne Brille auf einem Fernseher im XL-Format. LED-Displays mit der vierfachen Full-HD-Auflösung (Quad-HD), eine ausgeklüngelte 3D-Linsensteuerung und die immense Rechenleistung der CEVO ENGINE machen die sonst typische Brille für den 3D-Effekt überflüssig.
Erleben Sie 3D ohne Brille auf einem Fernseher im XL-Format. LED-LCD-Displays mit der vierfachen Full-HD Auflösung (Quad HD),  eine ausgeklüngelte 3D-LCD-Linsensteuerung und die immense Rechenleistung der CEVO ENGINE machen die sonst typische Brille für den 3D-Effekt überflüssig. 

CEVO ENGINE

Die CEVO ENGINE ist eine speziell für den Einsatz in Fernsehern ausgelegte Multi-Prozessor-Plattform. Durch dieses Konzept können mehrere Rechenkerne für die unterschiedlichen Aufgaben und Funktionen eines TVs eingesetzt werden. Dies ermöglicht einmalige Funktionen und einen großen Sprung in der Qualität.
Die CEVO ENGINE ist eine speziell für den Einsatz in Fernsehern ausgelegte Multi-Prozessor-Plattform. Durch dieses Konzept können mehrere Rechenkerne für die unterschiedlichen Aufgaben und Funktionen eines TVs eingesetzt werden. Dies ermöglicht einmalige Funktionen und einen großen Sprung in der Qualität.

QUAD-FULL-HD

Quad-Full-HD heißt der nächste Schritt in Richtung Zukunft. Wie auch in anderen Bereichen bleibt Toshiba seinem Slogan "Leading Innovation" treu und schafft eine neue Innovation im TV-Segment mit dem Toshiba 55ZL2G.

Der erste 3D Fernseher ohne Brille und Quad-Full-HD Auflösung.
Die Zukunft der Display-Technologie hat bereits begonnen. Im Toshiba 55ZL2G wurde ein Quad-Full-HD Panel mit Edge-LED-Beleuchtung verbaut. Ein Quad-Full-HD-Display bietet viermal so viele Bildpunkte wie ein herkömmliches Full-HDPanel – jeweils doppelt so viele Zeilen und Spalten (3.840 x 2.160 statt der üblichen 1.920 x 1.080 Pixel). Durch die vierfache Anzahl gegenüber einem Full-HD-Display wird eine enorme Schärfe, ein hoher Detailreichtum und somit eine extrem hohe Bildqualität erreicht. Außerdem profitiert davon die visuell wahrgenommene Bildtiefe.
Zudem ist diese hohe Pixelanzahl und -dichte ist nötig, um 3D ohne Brille in hoher Bildqualität zu ermöglichen.

PRO LED 32

Fernseher mit Pro LED 32 verfügen über 32 unabhängig voneinander steuerbare Zonen in der Hintergrundbeleuchtung. So können im gleichen Bild sehr helle und sehr dunkle Bereiche gleichzeitig angezeigt werden, was zu einem erhöhten Kontrastverhältnis und besseren Schwarzwerten führt.
Fernseher mit Pro LED 32 verfügen über 32 unabhängig voneinander steuerbare Zonen in der Hintergrundbeleuchtung. So können im gleichen Bild sehr helle und sehr dunkle Bereiche gleichzeitig angezeigt werden, was zu einem erhöhten Kontrastverhältnis und besseren Schwarzwerten führt.
 

9. Januar 2012

LG kündigt CINEMA 3D Smart TV


CES 2012: : Diesmal werden in Las Vegas im wahrsten Sinne des Wortes neue Maßstäbe gesetzt. Zumindest, wenn es um die Abmessungen neuer Fernseher geht. Nicht nur noch größere Bilddiagonalen sind das erklärte Ziel der Hersteller, sondern ebenso dünne Display und Bildschirme, die keinen sichtbaren Rahmen mehr aufweisen. Bei LG soll dieser nur noch 1 mm betragen.

e größer Fernseher werden, umso essentieller ist ein möglichst schlankes Design, sodass sich die Geräte möglichst harmonisch in das Wohnumfeld integrieren lassen. Flaute das Rennen um das größte Display in den letzten Jahren etwas ab, so ist es nun wieder voll entbrannt. Die Hersteller übertrumpfen sich bereits im Vorfeld der Consumer Electronics Show in Las Vegas mit Ankündigungen neuer Geräte mit möglichst großer Bilddiagonale. Gleichzeitig sollen die Geräte besonders schlank sein und keinen oder zumindest nahezu keinen sichtbaren Rand aufweisen.
So gab LG bekannt, bei der Modellreihe des Jahres 2012 auf ein neues Design zu setzen, dass das Unternehmen als LG CINEMA SCREEN Design bezeichnet. Als herausragendes Merkmal führt LG dabei an, dass diese Design-Linie einen Rahmen von lediglich 1 mm rund um das sichtbare Bild aufweist und somit nahezu nicht mehr wahrnehmbar ist.
Dies sei, so Havis Kwon, Präsident und CEO der LG Home Entertainment Company vor allem für ein ungetrübtes 3D Erlebnis wesentlich, da so vor allem bei Displays mit großzügiger Bilddiagonale nahezu der gleiche Eindruck wie im Kino erzielt werden könne.
Zudem sorge das neue Design dafür, dass sich die Modelle des Jahres 2012 noch besser in jedes Wohnzimmer integrieren lassen.
Selbstverständlich sollen die neuen Modelle mit den üblichen Ausstattungsmerkmalen aufwarten können, die ja bei nahezu allen Herstellern inzwischen zur Grundausstattung gelten. LG führt an, dass man etwa die Bildverarbeitungsprozessoren nochmals verbesserte und somit vor allem ein noch besseres Erlebnis bei 3D Inhalten, aber natürlich auch bei herkömmlichen 2D Inhalten erzielt habe. Im Zusammenspiel mit ebenfalls im Rahmen der CES 2012 in Las Vegas präsentierten neuen, besonders leichten und durchaus auch eleganten 3D Brillen, die natürlich nach wie vor bei LG als Polarisations-Brillen ausgeführt sind, soll so nicht nur bei Filmen 3D eine wesentliche Rolle spielen. Auch an Gamer hat man gedacht und hebt die Funktion LG Dual Play als weiteres Highlight hervor. Dabei sollen zwei Anwender an einem TV-Gerät spielen können, wobei man nicht mit dem üblichen Split-Screen vorlieb nehmen muss, sondern mit Hilfe der 3D Brillen jeder Spieler ein eigenes Vollbild „präsentiert“ bekommt.


2D Inhalte können durch eine integrierte 2D to 3D Conversion Engine „aufgewertet“ werden und auch der gute Ton soll mit Hilfe von LG 3D Sound Zooming nicht zu kurz kommen und perfekt zum 3D Bild passen.
Keinesfalls fehlen darf natürlich das Thema Smart TV, wobei LG auf über 1.200 Apps verweist, die den Zugriff auf verschiedenste Inhalte und Informationen erlauben.

Quelle und Bild:
http://www.sempre-audio.at/

3. Dezember 2011

200 Zoll 3D-Monitor ohne Brille als Werbetafel der Zukunft

5,08 Meter misst die Diagonale des gigantischen 3D-Monitors der eine Betrachtung von 3D Inhalten ohne Brille ermöglicht. Entwickelt wurde das Riesen-Display gemeinsam von JVS Kenwood und dem japanischen National Institute of Information and Communications (NCIT). Insgesamt verfügt der 200 Zoll 3D-Monitor ohne Brille über 57 verschiedene Blickwinkel.
200 Zoll 3D Monitor ohne Brille
200 Zoll 3D Monitor ohne Brille

Videopräsentation des 200 Zoll 3D-Monitors ohne Brille



57 Projektoren sorgen für die Blickwinkel

Um diese Blickwinkel zu erzeugen, werden 57 Projektoren benötigt, die mit unterschiedlichen projizierten Bildern dafür sorgen, dass der 3D-Eindruck des Monitors in einem Blickwinkel von 13 Grad erzeugt werden kann. Diese Projektoren sind darauf abgestimmt, sowohl Helligkeit als auch Farben des Riesen Bildschirms aufrecht zu erhalten. 3D ohne Brille ist übrigens auch mit der Sony Lentikularfolie auf normalen Laptops möglich.

Streufolie glättet die Übergänge zwischen den 57 Blickwinkeln

Eine Streufolie soll dabei die Übergänge zwischen den einzelnen Winkeln glätten. Um das Bild in der Gesamtheit scharf zu halten, wird eine Sammellinse genutzt. Der Blickwinkel von nur 13 Grad ist im Vergleich zu dem Blickwinkel eines herkömmlichen Fernsehers mit 180 Grad allerdings nicht gerade als groß zu bezeichnen. Dafür können die Betrachter durch kleine Schritte nach rechts oder links innerhalb des angegebenen Blickwinkels um die Ränder der auf dem Monitor dargestellten Objekte herumschauen. Eine besondere Aufgabe stellt zudem die Produktion der Inhalte für ein derartiges System dar. Um die Parallelbilder für die einzelnen Projektoren zu erzeugen, müssen die Abstände für die Einzelaufnahmen geringer als 2 Zentimeter sein. Hier reicht sicherlich nicht der Panasonic Camcorder der 3D HD Aufnahmen ermöglicht die sich ohne Brille betrachten lassen sollen.

Der 200 Zoll Monitor soll Werbetafel der Zukunft werden

Durch CGI Animation lassen sich allerdings die gewünschten Blickwinkel in beliebiger Anzahl mit einem Abstand von nur 1 Nanometer erzeugen. Wer sich jetzt schon auf einen 200 Zoll Monitor für seine eigenen vier Wände freut, der muss sich wohl doch noch gedulden. Das System mit einem Gewicht von 1100 Pfund soll laut dem NCIT zunächst einmal als Werbetafel der Zukunft in Einsatz gebracht werden. Vielleicht ersetzen solche Bildschirme bald die digitalen Werbeplakate die ihre Inhalte an die Besucher anpassen.

Quelle & Bild:  

28. August 2011

Samsung MSTV Konzept – ab in den 3D Fernseh Himmel

Mit dem Samsung MSTV hat der Designer Joseph Dumary zunächst ein 3D TV Konzept für Samsung entwickelt. Allerdings ist das Konzept nicht so futuristisch, wie es bei einigen Designern der Fall ist.
Samsung MSTV - 3D TV System der Zukunft
Samsung MSTV - 3D TV System der Zukunft

Die Idee ist die, dass mit einem zweigeteilten Fernsehgerät, das aus einem Empfangsteil mit einer Art Kupplung und einem reinen Bildschirm besteht, das Wechseln zwischen verschiedenen Displaygrößen ermöglicht werden soll. Dabei sollen die Bildschirme nicht nur hauchdünn sein sondern zudem über keine Kanten verfügen, die den Bildgenuss beeinträchtigen. Übrigens sollen sich mit der Pic 3D Folie Displays von Handys und von Computern in 3D Displays ohne Brille verwandeln lassen.

Android als Betriebssystem für dieses TV Gerät

In der Box des Samsung MSTV Konzepts befindet sich die Basis, die Empfangs- und Steuereinheit. Die Displays, die mit dieser Box kombiniert werden, können sollen über Maße von 22 Zoll bis hin zu 64 Zoll beliebig ausgewechselt werden können.
Samsung MSTV - 3D TV System der Zukunft3
Samsung MSTV - 3D TV System der Zukunft3

Der Betrieb des MSTV soll über Android ablaufen. Durch die Plattform Android können beliebige Android Geräte gekoppelt werden und eignen sich ebenso zur Steuerung des Samsung MSTV. In dem Konzept wird das natürliche Licht als Hintergrundbeleuchtung für die Displays genutzt. Somit wäre das Gerät zudem umweltfreundlich. Ein weiteres Highlight ist der 3D TV Genuss ohne Brille, der mit dem Gerät ermöglicht werden soll.
Samsung MSTV - 3D TV System der Zukunft2
Samsung MSTV - 3D TV System der Zukunft

3D Betrachtung mit und ohne Brille

Die jeweils verwendeten Bildschirme sollen nach derer Anschluss automatisch erkannt werden. Selbst Spiele sollen ohne spezielle Displays auf dem Samsung MSTV spielbar sein. Das sogenannte „ActiveDeep 3D“ System, soll 3D Bilder von hoher Qualität auf dem durchsichtigen Bildschirm darstellen.
Samsung MSTV - 3D TV System der Zukunft
Samsung MSTV - 3D TV System der Zukunft

Diese können mit oder ohne 3D Brille betrachtet werden. Wenn man all dieses liest, kann man nur hoffen das Samsung am besten noch Gestern das Konzept zum Samsung MSTV in die Realität umsetzt. Für diejenigen, die schon jetzt 3D ohne Brille genießen möchten, empfiehlt sich vielleicht der Toshiba Regza GL 1 3D TV, der bereits TV-Genuss ohne Brille ermöglicht.

Quelle & Bild:  

29. Juni 2011

Pic3D Folie macht Displays von iPhone und Co. zum 3D Display ohne Brille

Pic3D Folie macht Display zum 3D Display
Pic3D Folie macht Display zum 3D Display
iPhone, Tablet PCs und PC Monitore können mit der Pic3D Folie zu 3D Displays gemacht werden. Obwohl es bereits einige dieser Folien am Markt gibt, bietet die neue Pic3D Folie Neuerungen, wie eine verbesserte Lichtdurchlässigkeit von bis zu 90%  und einen ebenfalls verbesserten Blickwinkel von 120 Grad. So können in Zukunft iPhone, LCD-Computer Monitore oder Tablet PCs die es bereits zu kaufen gibt nur durch Aufbringen der Pic3D Folie, zu Geräten mit einem brillenfreien 3D-Display umfunktioniert werden. Eine weitere brillenfreie Technologie ist die HR3D Technologie des MIT Media.

Vorstellung der Pic3D Folie im YouTube Video



Verschiedene Größen über die Webseite des Herstellers bestellbar

Die Folien sollen beispielsweise in den Größen 12,1 Zoll, 21,5 Zoll und 23 Zoll angeboten werden. Ebenso will man Folien Anbieten die von den Größen her für iPad, iPhone und iPod Touch geeignet sind. Neben den Folien werden auch Applikationen angeboten, die zu den Betriebssystem Windows und iOS kompatibel sind. Die Folien sollen ab Anfang August zunächst nur über die Webseite des Herstellers vertrieben werden. Zu einem Preis von 2.000 Yen (circa 17,17 Euro) für die iPhone Folie sowie 15.000 Yen (128,79 Euro) für die 23 Zoll Folie sollen die Folien über die Hersteller Webseite bestellbar sein. Sollten die versprechen für die Pic3D Folie zutreffen, könnten sich die Folien zu einem Trend für die Zukunft entwickeln.

6. Mai 2011

HR3D – neue 3D Technologie ohne Brille des MIT-Media

HR3D Technologie des MIT-Media Lab
HR3D Technologie des MIT-Media Lab

Ingenieure des MIT-Media Lab haben eine neuartige 3D Technologie entwickelt und vorgestellt. Die Technologie wird als HR3D (High-Rank 3D) bezeichnet. Mit dieser Technologie soll nicht nur die zum Teil sehr teure 3D Brille hinfällig werden. Weiterhin sollen dank der neuen HR3D Technologie die Helligkeitsverluste die bei bisher üblichen 3D Geräten die ohne Brille genutzt werden können, wegfallen. Bei dieser revolutionären Art der Darstellung von 3D Videos sollen weiterhin die Auflösung nicht beeinträchtigt werden. Zu den weiteren Highlights dieser 3D Technologie ohne Brille gehört, dass die Betrachtungswinkel deutlich besser ausfallen sollen. Ebenso spricht man seitens dem MIT-Media Lab davon, das aufgrund der neuen Technologie die Lebensdauer der verwendeten Batterien im Vergleich zur bisherigen Technologie besser ausfallen soll. Eine solche Technologie könnte auch für die 3D Fernseher  ohne Brille einige Verbesserungen bringen.

Die zwei folgenden Videos zeigen deutlich den Unterschied zwischen der herkömmlichen brillenfreien 3D Wiedergabe und den neuen HR3D Technologie:


bisherige Darstellung ohne 3D Brille


HR3D Darstellung ohne 3D Brille

Bei der HR3D Technologie ohne Brille nutzt man eine ähnliche Technologie wie Nintendo 3DS

Um diese Ergebnisse zu erreichen, nutzt die HR3D Technologie zwei Schichten eines Displays um die Illusion von Tiefe darzustellen. Während auf der einen Schicht ein Bild dargestellt wird, stellt das zweite Display, welches über dem Ersten angeordnet ist,ein variables Muster, das auf dem ersten Bild basiert dar. Damit wird erreicht, dass beide Augen des Menschen unterschiedliche Bilder wahrnehmen. Beim Nintendo 3DS wird ein ähnliches Prinzip genutzt, um eine 3D Darstellung auch ohne Brille zu ermöglichen. Allerdings weicht die beim Nintendo 3DS verwendete Technologie insoweit von der des MIT-Media Lab ab, als das hier ein Parallax-Barriere Display statt zwei übereinanderliegenden Displays verwendet wird. Die beim Nintendo 3DS verwendet Technologie eignet sich übrigens nicht für die Augen von Kindern unter sechs Jahren.

HR3D Technologie ohne Brille mit Zukunftspotenzial

Bislang steht noch nicht fest ob und wann diese Technologie auf den Markt kommen wird. Aber eines sollte man als sicher ansehen, die HR3D Technologie ohne Brille wäre ein absoluter Trend für die Zukunft der 3D Technologien ohne Brille. Interessant ist in diesem Zusammenhang der Beitrag über die Zukunft des 3D Fernsehens.
Eine ausführliche Dokumentation, zu der vom MIT-Media Lab entwickelten Technologie, findet sich auf der MIT-Media Webseite.

Quelle & Bild:  

10. Januar 2010

3D Shutterbrillen – Dreidimensionales Heimkino

3D hat endlich die Kinderschuhe verlassen, und ist mit moderner Technologie bereit für den Massenmarkt. 3D Shutterbrillen werden ein wichtigen Teil der dreidimensionalen Technologierevolution sein, und werden schon sehr bald keine Seltenheit in heimischen Wohnszimmer sein. Das Heimkino der Zukunft wird laut Hersteller mit hochauflösenden HD 3D-Fernseher, 3D-fähigen Blu-Ray Player, und Shutterbrillen ausgestattet sein für ein atemberaubendes dreidimensionales Erlebnis in den eigenen 4 Wänden.

Kinos machen es uns schon seit 2008 vor in dem Sie immer mehr Kinosäle mit 3D ausstatten um den Besucher ein besonderes Erlebnis bieten zu können. Dabei sehen Besucher alles von realen Action-Effekten bis zu 3D Blumensträuße in der dritten Dimension.  Aus dem Kino sind die Shutterbrillen bereits bekannt – moderne 3D-Brillen haben jedoch LCD Panels verbaut die elektronisch und synchron zur Anzeige die Bildtiefe erzeugen die dem Betrachter das Gefühl vermittelt mittem im Geschehen zu sein.

Wir präsentieren Ihnen technische Informationen sowie Produktinformationen und eine Kaufberatung für 3-D Brillen, und wünschen Ihnen ein aufregendes dreidimensionales Heimkino-Erlebnis.

Quelle:
http://www.shutterbrillen.net/

7. Februar 2008

Die Stereoskopie

Der Mensch hat zwei nebeneinander liegende Augen im Abstand von ca. 65mm. Durch die entstandenen perspektivischen Unterschiede werden zwei verschiedene Bilder wahrgenommen und im Hirn zu einem räumlichen Erlebnis. So sehr sich die Betrachtungsarten von Stereobildern unterscheiden, alle Stereobetrachtungsformen haben das selbe Prinzip, jedes Auge soll nur das für sich bestimmte Einzelbild zu sehen bekommen. Jedes Einzelbild wird als stereoskopisches Halbbild, das komplette Bildpaar wird als Stereobild bezeichnet. Hier erst einmal die wichtigsten Techniken, einfach umschrieben, etwas weiter unten die Anleitungen wie man ohne Hilfsmittel, nur mit den Augen in den Stereogenuss in Farbe kommt.


Zum Betrachten von Stereobildern ist das Stereoskop sehr verbreitet, es gibt davon unzählige Varianten. Parallel angeordnete Halbbilder werden den Augen in voneinander getrennten Strahlengängen und vergrößert angeboten. Sicherlich die entspannteste Art Stereobilder zu betrachten. Es gibt nichts beeindruckenderes als ein Mittelformat-Diastereopaar mit dem entsprechenden Stereoskop zu betrachten. Man benötigt wenig Eingewöhnungszeit. Beim Parallelblick verwendet man das entspannte Hindurchschauen des Stereobildes, um das Raumempfinden zu erleben. Die Augen ermüden nicht so schnell, da die Augenmuskeln weniger stark angespannt werden müssen. Der Abstand zwischen zwei zu überlagernden Objekten darf allerdings nicht wesentlich größer als der Augenabstand des Betrachters sein. Das sind bei Europäern ca. 65 mm, bei Asiaten ca. 60mm. Der Kreuzblick ist nichts anderes als das bewusste Schielen, um aus den beiden Halbbildern eine räumliche Wahrnehmung im Gehirn zu schaffen. Dieser Blick wird Kreuzblick genannt, weil das rechte Auge nach links sieht und das linke nach rechts, die Augen also überkreuz blicken.
Die Halbbilder müssen entsprechend vertauscht angeordnet werden. Der Kreuzblick hat den Vorteil, dass größere Stereobilder betrachtet werden können.
Beim Anaglyphenbild werden die beiden stereoskopischen Halbbilder in Komplementärfarben eingefärbt und überlagert. Die Trennung der beiden Halbbilder erfolgt mit Anaglyphenbrillen, die entsprechende gefärbte Farbfolien besitzen. Es gibt sie in Rot und Grün bzw. Rot und Blau, für Farbanaglyphen setzt man Cyan und Rot ein. Der Farbeindruck dieser Anaglyphenart ist Motivabhänging bis unbrauchbar. Der Raumeindruck ist beim Rot/Grün-Anaglypen wesentlich sauberer und weniger anstrengend. Beim Fieldsequentialbild handelt es sich um ein Verfahren für rein elektronische Medien. Hier werden die zwei Halbbilder im Interlacedmodus durch die wechselnden Zeilensprünge überlagert dargestellt. Um die Trennung für die Augen zu erreichen benötigt man eine Shutter-LCD-Brille die perfekt synchronisiert jeweils dem Auge das zugeteilte Halbbild liefert. Ein sehr preiswertes System für DLP-Beamer und CRT-Fernseher. Für LCD soll es bald Lösungen geben die befriedigen sollen. Nachteil ist das Flimmern der Brille. Beim Polarisationsbild werden die beiden stereoskopischen Halbbilder in gegen-gewinkelten Polfitereinstellungen überlagert. Die Trennung der beiden Halbbilder erfolgt mit Polarisationsbrillen, die entsprechende gewinkelte Polfolien besitzen. Das Verfahren ist beim Imax 3D am perfektioniertesten entwickelt und liefert ein brilliantes Raumbild in Farbe. Inzwischen wird dieses Verfahren auch bei der digitalen Projektion eingesetzt. Hierzu benötigt man zwei Projektoren je Halbbild oder speziell modifizierte Beamer.



Jeder, der sonst im Alltag über räumliches sehen verfügt und willig ist, kann die Technik des Stereosehens erlernen.
Wichtig ist, das man die Augenmuskeln entspannt und nichts erzwingen will.
Welche Freibetrachtungsart einem am Besten gefällt, muss jeder für sich entscheiden,
Ich zum Beispiel komme mit dem Kreuzblick überhaupt nicht zu recht, da meine Augen schon auf Parallel automatisiert sind

Anleitung für den Parallelblick: Anleitung für den Kreuzblick:
Man entspannt die Augen, so dass sie sich auf einen unendlich weit entfernten Punkt einstellen (ins Leere stieren). Ist das gelungen, so sollten die beiden Bilder zu einem dritten in der Mitte zusammenlaufen, welches man dann räumlich sehen kann.
Als Einstellhilfe für die Augen geht man ganz nahe an die beiden Bilder heran, das Bild darf dabei ruhig unscharf werden und konzentriert sich auf einen markanten Punkt (schwarzer Punkt im linken Bild, schwarzer Punkt im rechten), dann geht man wieder zurück und versucht diesen Blick zu halten. Die Schärfe stellt sich von selber ein
Man kreuzt den Blick (schielt) in einem geringen Abstand. Bei dieser Methode spielt die Größe der Bilder keine so große Rolle jedoch müssen die Halbbilder vertauscht sein.. Als Einstellhilfe schaut man auf die armweit entfernte Daumenspitze und bewegt diese auf die Augen zu, während man gleichzeitig versucht, die die dahinter liegenden Bilder scharf zu stellen.
Sieht man den Schriftzug "Hinten" im Raum vorne und den Schriftzug "Vorne" räumlich hinten ist man eindeutig Parallelgucker!
Wichtig: Beide Augen müssen auf gleicher Höhe sein, um beide Bilder in der Mitte zur Deckung zu bringen!
Sie sehen am Ende drei Bilder, konzentriert man sich stets auf das Mittlere!


Quelle und Bild:
http://www.wernthaler.de/